Woher kommen Rückenschmerzen?

13.05.2019 10:17

Rückenschmerzen

Laut einer aktuellen Umfrage der Aktion Gesunder Rücken leiden knapp drei Viertel der Deutschen mindestens einmal monatlich unter Rückenschmerzen. Das Robert-Koch-Institut hat darüber hinaus festgestellt, dass sogar fast 85 Prozent mindestens einmal in ihrem Leben mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben. Was aber ist der Grund dafür, und was kann jeder Einzelne tun, um sie zu vermeiden oder zu lindern?

Rückenschmerzen sind in der Regel unkompliziert

Zuerst die gute Nachricht: Über 90 Prozent aller Rückenbeschwerden sind leicht zu beheben, denn sie werden durch mangelnde Bewegung, fehlende Ergonomie im Arbeitsalltag und Stress verursacht.

Wer von solcherart Rückenschmerzen geplagt wird, kann leicht selbst aktiv werden. Bei Büroarbeitern gilt als erster Schritt, für einen ergonomischen Arbeitsplatz zu sorgen, der ein aufrechtes und dynamisches Sitzen ermöglicht. Ein orthopädischer Bürostuhl wie der aeris swopper, ein höhenverstellbarer Schreibtisch, häufiges Aufstehen und Bewegung helfen ebenfalls, auch wenn einem bei Rückenschmerzen nicht unbedingt der Sinn danach steht. Bewegung regt die Blutzirkulation an, löst Verspannungen und führt dazu, dass die Schmerzen nachlassen.

Mehr Bewegung in den Alltag bringen

Bewegung ist die beste Vorbeugung gegen Rückenbeschwerden. Manchmal muss man sich nur von einigen Gewohnheiten lösen, um sehr schnell positive Erfahrungen zu machen. Ein einfacher Richtwert sind 10.000 Schritte pro Tag. Dies kann man zum Beispiel mit folgenden Aktivitäten erreichen:

- wann immer möglich, lieber Treppen an Stelle von Aufzügen benutzen
- in Pausen einen kurzen Spaziergang machen
- den Weg zur Arbeit oder zurück nach Hause zu Fuß zurücklegen
- Kollegen in anderen Räumen persönlich aufsuchen statt per Telefon, Mail oder Messenger zu kommunizieren
- kleine Einkäufe zu Fuß erledigen
- usw.

Jeder Betroffene sollte einfach mal seinen normalen Tagesablauf überdenken und schauen, welche immer wiederkehrenden "bewegungslosen" Tätigkeiten durch Bewegung ersetzt werden können. Ein Spaziergang bringt übrigens nicht nur den Blutkreislauf und den Stoffwechsel in Schwung, sondern fördert auch die Ausschüttung von Glückshormonen.

Starke Muskeln sind die beste Medizin gegen Rückenschmerzen

Der "Tag der Rückengesundheit" am 15. März 2019 stand in diesem Jahr unter dem Motto "Stärke deine Muskeln - bleib rückenfit". Und in der Tat: Gut ausgebildete Muskeln sind eine der wichtigsten Voraussetzungen, um nicht unter Rückenschmerzen zu leiden. Dagegen sorgen zu schwache Muskeln oder ein unausgewogenes Kräfteverhältnis sehr häufig für Beschwerden.

Der Grund dafür ist leicht zu erklären: Ist ein Muskel schwächer oder stärker als sein Gegenüber, kommt es zu einem Ungleichgewicht, das nicht nur die Muskeln selbst, sondern auch die Sehnen und Bänder im Rückenbereich ungleichmäßig beansprucht.

Dynamisches Sitzen fördert den Muskelaufbau

Wer einen Bürojob hat, kann natürlich nicht dauernd aufstehen und herumlaufen. Er oder sie muss täglich einige Stunden auf einem Bürostuhl verbringen, sofern nicht zwischen Sitz- und Steh-Arbeitsplatz gewechselt werden kann. Deshalb ist es besonders wichtig, dass ein orthopädischer Bürostuhl ein dynamisches Sitzen ermöglicht, die Bewegungen am Schreibtisch mitmacht und trotzdem stets für eine aufrechte Körperhaltung sorgt. Ergonomische Stühle wie der swopper classic und der 3Dee von aeris oder der HAG Capisco erfüllen diese Voraussetzungen ideal.