Eine kurze Geschichte des swopper

02.08.2018 10:12

Swopper Geschichte

Als Josef Glöckl, der Erfinder des swopper und heutige Geschäftsführer von aeris, einmal unter Rückenschmerzen litt, gab ihm seine Frau einen Sitzball für die Arbeit im Büro. Allerdings bestand er aus Plastik, was ein unangenehmes Sitzgefühl hervorrief, er war nicht höhenverstellbar und rollte ständig weg. 

Aus diesem Anlass heraus begann Glöckl, den swopper zu entwickeln. Über fünf Jahre hinweg arbeitete er an den Wochenenden daran, und zwar buchstäblich in seiner Garage. Fast wäre die Geschichte des swopper jedoch im Sande verlaufen, denn Glöckl, wie er selbst eingesteht, machte zu Beginn einen entscheidenden Fehler. Sein Marketingkonzept sah vor, sich an Praxen und Reha-Einrichtungen zu wenden, die Rückenschmerzen behandeln. Allerdings hatten die überhaupt kein Interesse an dem Stuhl, denn schließlich leben sie ja vom Leiden ihrer Patienten.

Glöckl hatte bis dahin 650 swopper kostenlos verteilt, und von den zuvor über Kommanditanteile gesammelten 1,6 Millionen Euro war nicht mehr viel übrig. Kurz vor der endgültigen Pleite änderte er seine Strategie, stellte auf Messen aus und machte den Fachhandel zu seiner Hauptzielgruppe. Drei Jahre später stand die schwarze Null.

Eine Erfolgsgeschichte seit 1996

1996 gründete Glöckl die aeris GmbH, ein Jahr später präsentierte der der Öffentlichkeit den swopper, eine vorher nicht gesehene Weltneuheit für dreidimensionales, flexibles Sitzen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ging es nun steil bergauf. Der swopper erhielt zahlreiche Auszeichnungen, sowohl für sein Design, als auch für seine hervorragende Ergonomie.

Auf Grund stetig wachsender Verkaufszahlen entschied man sich im Jahr 2002, die Produktion in Eigenregie zu übernehmen. In 2004 wurde bereits der 100.000. swopper verkauft. Die Folgezeit brachte dann eine ständige Erweiterung des Portfolios, zuerst mit dem muvman in 2006, einem Aktiv-Steh-Sitz, dann in 2008 mit dem swoppster, der Kindern zwischen 4 und 12 Jahren ein altersgerechtes, bewegtes Sitzen ermöglicht. Diese beiden Möbel wurden, genauso wie der swopper, von Henner Jahns gestaltet.

2012 folgte der 3Dee (Design: Tobias Caratiola), der wohl innovativste Bürostuhl weltweit, und zuletzt der oyo (Design: Martin Ballendat), der als Objektstuhl und Besprechungsmöbel, in der Lounge oder im Warte- und Esszimmer zum Einsatz kommt.

Die Geschichte geht weiter

aeris beweist mit seinem Portfolio seine Designkompetenz und zeigt, wie Ergonomie und Gestaltung auch bei Bürositzmöbeln eine gelungene Balance eingehen können. Das Unternehmen wurde mittlerweile in die Liste der 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen in Deutschland aufgenommen. Diese Auszeichnung belegt die Dynamik und das längst nicht ausgeschöpfte Potenzial des Unternehmens. Der Erfolg wird durch laufende Ausweitung des Sortiments und eine zunehmende Internationalisierung gefestigt und permanent ausgebaut. Die Produkte von aeris sind "Made in Germany", der Vertrieb geht in nahezu alle Länder rund um den Globus.